Am Abend des 20. Januar 2026, versammelten sich am Frankfurter Hauptbahnhof rund 5000 Menschen zu einer pro-kurdischen Demonstration. Erwartet waren 200. Anlass der Demonstration waren Angriffe auf Gebiete in Nord- und Ostsyrien durch die syrischen Übergangsregierung.
Aufgerufen hatten zahlreiche kurdische und linke Organisationen. Der Protestzug führte vom Hauptbahnhof bis zum Römerberg. Vereinzelt wurden entlang der Route Böller gezündet.












Die Demonstration fand vor dem Hintergrund eines anhaltenden militärischen Konflikts in Nord- und Ostsyrien statt. Im Januar hatten Kräfte der syrischen Übergangsregierung unter Präsident Ahmed al-Sharaa einen Angriff auf die Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien gestartet. Zeitgleich waren auch Luftangriffe der benachbarten Türkei auf Positionen der kurdisch geführten Syrian Democratic Forces (SDF) Teil des militärischen Geschehens.
Neben dem Ruf nach einem Ende der militärischen Auseinandersetzungen standen Themen wie Demokratie, Feminismus und Menschenrechte im Vordergrund, wie gezeigte Transparente und die zahlreichen Flaggen der Frauenverteidigungseinheiten (YPJ) verdeutlichen.